Definition
Datenintegrität ist die Eigenschaft, dass Daten vollständig und korrekt bleiben und nicht unbefugt oder unbeabsichtigt verändert wurden.
Einfach erklärt
Integrität bedeutet, dass Daten vertrauenswürdig sind, weil sie weder beschädigt noch ohne entsprechende Berechtigung verändert wurden.
Warum es wichtig ist
Entscheidungen auf Grundlage falscher oder veränderter Daten können erhebliche betriebliche, finanzielle und rechtliche Folgen haben.
Begriffliche Abgrenzung
Integrität bedeutet weder Vertraulichkeit noch Verfügbarkeit. Sie ist eine eigenständige Säule der Informationssicherheit.
Praktische Perspektive
Der Schutz der Integrität umfasst sowohl die Verhinderung unbefugter Änderungen als auch die Erkennung jeder unerwünschten Veränderung.
In regulierten Umgebungen unterstützen die ALCOA+-Grundsätze die Beurteilung, ob Daten über ihren gesamten Lebenszyklus als Nachweise vertrauenswürdig bleiben. ALCOA+ ist ein Anwendungsrahmen für Integrität und kein Synonym für Datenintegrität.