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Analytischer Ansatz

Systemdenken

Probleme und Organisationen über Beziehungen, Wechselwirkungen und das Verhalten des Gesamtsystems verstehen.

Zugeordnete Domänen: Consulting · WirtschaftsingenieurwesenConcept ID: concept-systems-thinking

Definition

Systemdenken ist ein analytischer Ansatz, der Probleme und Organisationen durch Beziehungen, Wechselwirkungen und den gegenseitigen Einfluss der Elemente eines Systems versteht.

Einfach erklärt

Statt ein Element isoliert zu untersuchen, wird betrachtet, wie relevante Teile zusammenwirken, welche Systemgrenze gewählt wurde und wie sich das Ganze im Zeitverlauf verhält.

Warum es wichtig ist

Viele anhaltende Probleme entstehen nicht durch ein einzelnes fehlerhaftes Element, sondern durch Interaktionen, Anreize, Verzögerungen, Einschränkungen und Rückkopplungen im System.

Begriffliche Abgrenzung

Systemdenken bedeutet weder, alles gleichzeitig zu analysieren, noch auf Detailanalyse zu verzichten. Es bestimmt Zweck, Grenze und Beziehungen, die für die untersuchte Frage wesentlich sind.

Praktische Perspektive

Eine Änderung in einem Systemteil kann Arbeitslast, Risiko oder Verhalten an anderer Stelle verändern. Entscheidungen sollten indirekte Wirkungen, Verzögerungen und die Reaktion des Gesamtsystems berücksichtigen, nicht nur das unmittelbare lokale Ergebnis.

INGENS Perspektive

Probleme entstehen selten allein durch einzelne Elemente. Häufiger sind sie Folgen von Beziehungen, Wechselwirkungen und der Funktionsweise des Gesamtsystems. Analyse sollte daher mit dem Verständnis des Systems beginnen und nicht mit der Suche nach einer schuldigen Person.

Verwandte Begriffe

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