Definition
Operationale Resilienz ist die Fähigkeit einer Organisation, sich auf Störungen vorzubereiten, kritische Prozesse aufrechtzuerhalten und nach Vorfällen oder Krisen ein akzeptables Funktionsniveau wiederherzustellen.
Einfach erklärt
Eine resiliente Organisation kann ihre wichtigsten Tätigkeiten fortsetzen, wenn Ausfälle, Cyberangriffe oder andere unerwartete Ereignisse den Normalbetrieb beeinträchtigen.
Warum es wichtig ist
Operationale Resilienz begrenzt die Folgen von Störungen und erhöht die Zuverlässigkeit, mit der wichtige Ergebnisse auch unter ungünstigen Bedingungen erbracht werden.
Begriffliche Abgrenzung
Operationale Resilienz bedeutet nicht, jedes Risiko zu beseitigen oder jede Unterbrechung zu verhindern. Sie ist die umfassendere Fähigkeit, Störungen vorauszusehen, aufzufangen, darauf zu reagieren, sich davon zu erholen und daraus zu lernen.
Praktische Perspektive
Resilienz entsteht vor einer Krise durch klare Prioritäten, realistische Toleranzen, vorbereitete Menschen, getestete Wiederherstellungslösungen und Lernen aus Übungen und Vorfällen.