Definition
Fehlertoleranz ist eine Systemeigenschaft, die unter definierten Bedingungen den korrekten Weiterbetrieb trotz des Ausfalls einer oder mehrerer Komponenten ermöglicht.
Einfach erklärt
Das System kann seine erforderliche Funktion weiter erfüllen, auch wenn ein Teil davon ausfällt.
Warum es wichtig ist
Fehlertoleranz begrenzt die unmittelbaren Auswirkungen von Komponentenausfällen auf Benutzer und unterstützt kritische Systeme, die keine Dienstunterbrechung akzeptieren können.
Begriffliche Abgrenzung
Fehlertoleranz verhindert keine Ausfälle und ist nicht dasselbe wie Wiederherstellung nach einer Unterbrechung. Die Architektur kann während definierter Fehlerzustände weiterarbeiten.
Praktische Perspektive
Es muss festgelegt sein, welche Fehler toleriert werden, und Erkennung, Isolation sowie eingeschränkte Betriebsarten müssen berücksichtigt werden. Redundanz allein reicht bei gemeinsamen Ausfallursachen nicht aus.